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CD 3
Stolpersteine
Ronnenberg sucht
jüdische Spuren
Von Anna Gann und Peter Hertel
Laufzeit: 79’36 min, € 7.80
plus Versandkosten (Kosten-Angaben
s. unter "Bestellungen").
8. Mai 2005. Deutschland gedenkt seiner Befreiung vom Nazi-Regime vor
60 Jahren. In Berlin wird am 10. Mai das Holocaust-Mahnmal
eingeweiht. Die Stadt Ronnenberg verlegt am 9. Mai drei Stolpersteine
vor den Häusern ehemaliger Einwohner, die, weil sie
Jüdinnen und Juden waren, in Auschwitz und Theresienstadt
ermordet
worden sind.
Die Pflastersteine tragen in
der
Mitte jeweils eine Messingplatte. Auf jeder der Platten ist der Name
eines der Opfer mit seinen Lebensdaten eingraviert.
Solche Gedenkplatten des Kölner Künstlers
Günter Demnig
sind schon in anderen deutschen Städten in den Boden
eingesenkt
worden, aber noch nicht in der Region Hannover. Bisher ist die
Initiative außerdem, soweit bekannt, stets von privaten
Gremien
ausgegangen, doch nicht von öffentlichen Institutionen. Zum
Abschluß des Tages findet ein dreistündiges Gedenken
statt:
"'Wenn die Nacht keine Tür hätte, woher käme
der Tag?'
(Erich Fried). Ronnenberg sucht jüdische Spuren." Ein Abend,
getragen von Stadt und Bürgermeister, angeregt, entworfen und
präsentiert von Anna Gann und Peter Hertel.
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