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CD 1
Glaube geht durch den Magen
Eine nicht nur fromme Einladung zu pikanter Gaumenfreude
Von Anna Gann und Peter Hertel
Laufzeit: 79’39 min, € 7.80 plus Versandkosten (Kosten-Angaben
s. unter "Bestellungen").
Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Aber geht auch der Glaube durch den Magen? Offenbar schon, wie die drei Beispiele auf dieser „Hörscheibe“ zeigen:
Beispiel eins. Der Theologe Josef Imbach, den das römische Glaubensgericht aus der Ewigen Stadt Rom in seine Schweizer Heimat zurückbeförderte, erzählt Geschichten über die bekömmliche Seite des Glaubens und macht klar, warum mit dem Asketen Papst Benedikt XVI. nicht gut Kirschen essen ist.
Beispiel zwei. Der Jerusalemer Rabbiner Roland Gradwohl erklärt, dass Vorschriften über das Essen, die Gott seinem Volk zum Beispiel beim Auszug aus Ägypten gegeben hat, nicht nur befreiend sind, sondern sogar modernen Ernährungsgrundsätzen entsprechen. Er lüftet das Geheimnis der „Gefillte Fisch“.
Beispiel drei. Der holländische Entwicklungshelfer Harry Haas zeigt, dass Essen etwas mit Gerechtigkeit und Politik zu tun haben kann. Er sucht zu ergründen, welche asiatischen Gewürze und Düfte den Geruchssinn und Geschmack des Jesus von Nazaret prägten und deshalb vielleicht sogar seine Botschaft beeinflussten.
Die CD beschreibt nicht nur die enge Verbindung von Essen und Glaube, die schon in der Bibel deutlich wird, aber von der Kirche immer mehr vergessen wurde. Sie bietet auch Rezepte zum Nachkochen. Und sie wirft die Frage auf: Haben strenge Asketen z.B. der Kirchenvater Augustinus oder Papst Benedikt XVI. - einen Teil der Botschaft Jesu vielleicht gar nicht mitbekommen?
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